Das war RIESENBECK INTERNATIONAL

Sandmann wieder Deutscher Meister der Gespannfahrer – Großer Preis an Chloe Reid – dreimal Sieg für Bianca Nowag in der Dressur – Turnierleiter Lütteken: Rundum zufrieden

Er hat es wieder getan: Christoph Sandmann (Lähden) hat zum achten Mal die Deutsche Meisterschaft der Vierspännerfahrer gewonnen. Damit hat sich der 50 Jahre alte Speditionskaufmann für die Teilnahme am CHIO Aachen und die anschließenden Europameisterschaften in Göteborg empfohlen.

Mit einer soliden Leistung in der Dressur, einem phänomenalen Sieg bei der Marathonfahrt und einem klitzekleinen Zeitfehler im Hindernisfahren machte der erfahrene Gespannfahrer den Sieg in der nationalen Meisterschaft perfekt, die in das internationale Fahrturnier eingebettet war. Sein Fazit: „Ich bin sehr motiviert, habe jetzt wieder ein Gespann für internationale Turniere.“ Zum Turnier meinte der neue Deutsche Meister: „Das hier ist eine Wucht. Die Hindernisse, der Boden, die Bedingungen und die Zuschauer. Das Turnier ist super organisiert.“ Die internationale Wertung gewann, wer könnte es anders sein, Boyd Exell aus Australien. Der mehrfache Weltmeister und Weltcupgewinner, der mit neuem Gespann unterwegs war, ließ der Konkurrenz mal wieder keine Chance.

 

Auch in der Grand Prix Kür der Dressurreiter in der Altersklasse U25 führte an Bianca Nowag (Ostbevern) mit ihrem Fair Play ( 75.666%) kein Weg vorbei. Die junge Reiterin gewann wieder vor Florine Kienbaum (Bergische Höhen) auf Doktor Schiwago (75.000 %). Anna-Christina Abbelen (Vorst) wurde dritte auf Henny Hennessy (71.541%).

 

Der Große Preis von Surenburg bildete den Abschluss des viertägigen Turniers. 50 Reiter waren am Start, 15 davon qualifizierten sich für das abschließende Stechen. Eine junge US-Amerikanerin stahl den Konkurrenten die Show. Wie schon beim CSI Indoors-Turnier 2015 Jahr gewann Chloe Reid, die von Markus Beerbaum trainiert wird, auch den Großen Preis von Surenburg 2017 im Rasenstadion. Auf Sally raste sie fehlerfrei durch den Stechparcours in 37. 98 Sekunden und ließ Maria Madenova aus Russland auf Coradina hinter sich (0/ 38.95). Mario Stevens wurde dritter auf El Bandiata (0/39.21).

 

Das Fazit des Turnierleiters Karsten Lütteken fällt ebenfalls positiv aus: „Wir haben viele Zuschauer beim Marathon im Surenburger Wald erlebt. Diese Pferdeleute wollen wir auch für die beiden anderen Disziplinen Dressur und Springen begeistern. Das Turnier hat sich mit diesen drei Disziplinen bewährt. Die internen Kleinigkeiten, die noch zu verbessern sind, werden wir beim nächsten Mal besser machen.“ Bewährt habe sich auch, keinen Eintritt zu verlangen und somit eine Veranstaltung für Menschen anzubieten, die einmal zum Schnuppern kommen wollen.