Zwei LWEA-Lehrgänge bieten beste Vorbereitung auf das Longines Equestrian Beijing Masters

Die beste Vorbereitung auf das Longines Equestrian Beijing Masters, das am Wochenende im Bird´s Nest in Peking stattfindet, bekamen elf Nachwuchs-Springreiter aus China und Japan. Die Studenten der Longines World Equestrian Academy (LWEA) kamen in den Genuss eines Springlehrganges mit dem vierfachen Olympiasieger und Bronzemedaillengewinner von Rio, Ludger Beerbaum, der Präsident der LWEA ist.

 

 

Geritten wurde zwei Tage lang in Dashing Stable, dem chinesischen Stützpunkt der Longines World Equestrian Academy, bevor es direkt mit den Pferden zum Turnier im früheren Olympiastadion von Peking ging. Ludger Beerbaum erklärte seinen Schülern, die zum Teil bereits in Riesenbeck beim ersten Lehrgang der Academy im Sattel saßen, wie wichtig es ist, neben der Reiterei sensibel darauf zu achten, dass das Pferd sich wohl fühlt. Die Reiterei sei in der Beschäftigung mit dem Pferd nur ein Aspekt. Das Beachten des korrekten Hufbeschlages, Fütterung, Haltung und eigene Disziplin seien ebenso wichtig.  „Konzentration auf das eigene Tun, sich auf die anstehende Aufgabe fokussieren, das müsst ihr immer wieder beachten“, schärfte er den jungen Reitern ein. Im Training forderte Ludger Beerbaum dies von seinen Schülern, überprüfte – unterstützt von der als Übersetzerin tätigen Springreiterin Meimei Zhu – ob seine Korrekturen auch richtig verstanden wurden, lobte Fortschritte, gab praktische Tipps – und wurde streng, wenn die Aufmerksamkeit der Reiter zu wünschen übrigließ.

 

 

In dieser Hinsicht will der erfolgreichste aktive Springreiter der Welt noch immer Vorbild für die Jugend sein: „Wer in diesem Sport bestehen will, muss vor allem diszipliniert sein, ein wenig Talent dazu kann aber auch nicht schaden“, fügt er lächelnd dazu. Immer weiter dazu lernen, dass macht der Meister vor. Charlotte von Zadow, veterinarian, farrier and Master Farrier, bot parallel den Lehrgang „basic principles for shoeing horses“ für Hufschmiede, Tierärzte und interessierte Pferdebesitzer an, der auch von Ludger Beerbaum und seinen Reitschülern besucht wurde. Nachdem theoretisches Wissen vermittelt wurde, ging es für die Studenten von Charlotte von Zadow in den Stall zum praktischen Teil über. Ludger Beerbaums Studenten begaben sich wieder in den Sattel, um dort ihre reiterlichen Fähigkeiten zu verbessern.

 

 

 Zu lachen gab es viel im Kurs, auch die Völkerverständigung wurde gepflegt. So lud einer der chinesischen Reiter die ganze japanische Gruppe in ein traditionelles Restaurant in Peking ein und erklärte den staunenden Gästen, wie die knusprige Haut der Peking-Ente am besten schmeckt: eingetaucht in Zucker.