Chaman wird beim Heimturnier aus dem Sport verabschiedet

Wenn am Donnerstagnachmittag das dritte Riesenbeck International Indoors ** beginnt, werden in den neuen Reithallen an der Surenburg vier Tage lang von morgens bis in die Nacht hinein Springreiter aus 18 Nationen mit ihren Pferden um Ranglistenpunkte, Geldpreise und Siegerschleifen kämpfen.

 

Die Zuschauer sehen internationale Spitzenpferde; sie können vierbeinige Youngsters begutachten, die in die Fußstapfen der Championatspferde treten sollen.

 

Am Freitag, vor dem Eröffnungsspringen der Großen Tour, das um 20. 3o Uhr beginnt, erleben die Anwesenden zudem die Verabschiedung eines ganz großen Pferdes, das viele Jahre hocherfolgreich unter dem Sattel von Ludger Beerbaum ging. Chaman, der gewaltige braune Hengst, beendet seine sportliche Karriere. Wer Ludger Beerbaum kennt, weiß, dass er diese Art von Programmpunkt eigentlich nicht groß zelebrieren möchte. Das war bei allen seinen Pferden wie Ratina Z, Gladdys, Rush on oder bei Goldfever so. Doch Chaman muss ebenso gewürdigt werden, das hat er verdient - darin sind sich alle einig.

 

"Er wird in drei Monaten 19 Jahre alt, da ist es eine schöne Gelegenheit, ihn hier, bei uns zuhause, zu verabschieden," sagt Ludger Beerbaum. Der Sohn von Baloubet de Rouet wird künftig auf der Hengststation von Ludger Beerbaum Stables stehen und die große Nachfrage der Züchter befriedigen können.

 

Sicher werden Reiterkollegen wie Weltmeister Jeroen Dubbeldam, Mannschafts-Olympia-Silbermedaillengewinner Gerco Schröder (beide NED), aber auch Luciana Diniz -  von der Chaman im Jahr 2011 zu Ludger Beerbaum wechselte - bei der letzten Runde zuschauen, bevor sie selbst am anschließenden Springen teilnehmen.

 

Insgesamt 16 Prüfungen stehen auf dem Programm.

 

Donnerstag und Freitag ist der Eintritt frei, am Freitag gibt es nach dem Sport eine Party direkt in der Halle.

 

Tickets für Samstag und Sonntag sind an der Tageskasse erhältlich.