In Riesenbeck International wird auch 2022 einiges geboten

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Bei Riesenbeck International ist am Wochenende die Hallensaison eröffnet worden – und die Organisatoren richten bereits jetzt den Blick auf die kommende Turniersaison 2021/2022. Fest steht, dass auf der großen Pferdesport-Anlage an der Surenburg nichts still steht. 

Regelmäßig werden wieder Late-Entry-Turniere für Profis und Amateure stattfinden, die dienstags und mittwochs ausgerichtet werden. Nach den Wintermonaten geht es dann von Mai an nach draußen, wo zwei große Sandplätze und das Championats-erprobte Rasenstadion auf die Reiter warten. Nachdem im Sommer über 300 feste Boxen gebaut wurden, sind von nun an auch CSI2*-Turniere in regelmäßigem Abstand geplant.

Beim Indoors CSI2* waren 120 Reiter aus 16 Nationen mit über 300 Pferden in 15 Prüfungen am Start. Vor Weihnachten werden noch zwei solcher CSI2*Turniere auf der Anlage stattfinden. So soll es auch 2022 an den Wochenenden weitergehen. „Nach der Hallensaison werden wir Prüfungen draußen auf allen unseren Plätzen anbieten“, gibt Geschäftsführer Karsten Lütteken die Richtung vor. Als Highlight für das kommende Jahr ist ein noch höher wertiges internationales Springturnier im September geplant.

Riesenbeck International hat den Anspruch, für Pferdeleute aller Leistungsklasse offen zu sein. Auch an sämtliche Altersklassen ist dabei gedacht: Für die Ponyreiter wird es ein Turnier im Sommer geben, die Veteranen werden bei ihrer Meisterschaft willkommen geheißen.  Lehrgänge haben ebenfalls einen festen Bestandteil im Angebot der Palette: Die Longines World Equestrian Academy ist regelmäßig im Sommer eine Woche lang zu Gast, um den internationalen Teilnehmern den Umgang, Pflege, das Management der Pferde und die Verbesserung der reiterlichen Fähigkeiten in Reitkursen näherzubringen.

Als Teil der internationalen Global Equestrian Group ist es das Ziel der handelnden Personen um Ludger Beerbaum, die Reitanlage weiterhin als Zentrum für den professionell  ausgeübten Pferdesport auszubauen. Inzwischen gibt es modernste Boxen, eine Tierarztpraxis vor Ort, ausreichend Möglichkeiten, die Pferde zwischen den Prüfungen auf den Plätzen zu bewegen.

„Wir wollen ein Treffpunkt der nationalen und internationalen Pferdeszene sein und unterschiedliche Angebote für den Profisport machen,“ sagt Karsten Lütteken, der mit seinem Team Lob von allen Seiten für die Ausrichtung der Europameisterschaften Anfang September erhalten hat. „Nach der Europameisterschaft, die wirklich toll gelaufen ist, bemühen wir uns, weiterhin hochkarätige Turniere zu organisieren und freuen uns natürlich, wenn es uns gelingt, den Zuschlag für das eine oder andere Championat zu erhalten.“

Vielleicht ist dies schon bald der Fall: Riesenbeck International hat sich um die Europameisterschaft der Dressurreiter 2023 beworben. Wie man hört, stehen die Chancen nicht schlecht.