Riesenbeck International: Regelmäßige CSI**-Tour über zwei Wochenenden

Die neuen festen Stallungen machen es möglich, dass die Pferde der nationalen und weit angereisten Teilnehmer während der freien Turniertage zwischen den Veranstaltungen sehr gut untergebracht sind. Zudem besteht auf den Reitplätzen und den beiden Hallen des weitläufigen Reitsportzentrums genügend Platz für die tägliche Trainingsarbeit. Für Turnierleiter Karsten Lütteken ist dieses Angebot, das die regelmäßigen Late-Entry-Turniere ergänzt folgerichtig und zukunftsweisend: „Mit dieser Art von Veranstaltung möchten wir die sogenannten „Arbeitsturniere“ auf die nächste Stufe, auf internationales Niveau, heben. Wir sind sicher, dass sich diese regelmäßigen CSI**-Turniere als wichtiger Faktor des professionellen Pferdesports in der Region etablieren werden.“

Wie gut die Kollegen der in Riesenbeck beheimateten Reiter Christian Kukuk, Philipp Weishaupt und Ludger Beerbaum die Premieren-Veranstaltung annehmen, hat selbst die Organisatoren überrascht: die neugebauten festen Ställe für 336 Pferde reichen für die beiden ersten Turniere vom 25. bis 28. November und vom 2. bis 5. Dezember nicht aus. „Wir benötigen ein zusätzliches Stallzelt, um die   360 gemeldeten Pferde unterzubringen“, berichtet Turnierchef Lütteken.

An beiden Wochenenden stehen jeweils 15 Prüfungen auf dem Plan, dabei sind sechs Wettbewerbe für junge Pferde vorgesehen. Am Sonntag enden beide Turniere mit einem Großen Preis.

André Thieme kommt mit den besten Erinnerungen an die Surenburg, er hat hier vor einigen Monaten die Goldmedaille bei der Europameisterschaft der Springreiter gewonnen. Auch Jeroen Dubbeldam, Einzel-Olympiasieger von 2000 und zweifacher Mannschafts-Weltmeister (2006 und 2014) reist aus der nahen Heimat in Holland gern nach Riesenbeck. Der Schwede mit Wohnort in Schleswig-Holstein, Rolf-Göran Bengtsson, Gewinner der Mannschafts-Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2004 und 2008, EM-Goldmedaillengewinner im Einzel von 2011, bringt Nachwuchspferde an den Start. Auch der vierfache Olympia-Goldmedaillen-Gewinner der Vielseitigkeitsreiter, Michael Jung, sattelt seine Springpferde in Riesenbeck.

Es gelten die in NRW gültigen Coronaregeln, nach jetzigem Stand heißt dies: 2G. Es kommt also nur auf die Anlage, wer entweder vollständig geimpft oder genesen ist.Zuschauer sind willkommen. Rund um die Bande der Veranstaltungshalle gibt es genügend Platz, um Abstand zu halten. Auf der Galerie werden in heimeliger Wärme und bestem Blick auf den Parcours Speisen und Getränke angeboten.

Für Interessierte, die nicht persönlich anwesend sein wollen oder können: Clipmyhorse.tv überträgt alle Prüfungen live.

   Mehr Infos unter: www. riesenbeck-international.com