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Britt Roth krönt ihre Traumsaison mit dem Deutschen U25-Meistertitel

19. July 2026

Die Saison 2026 entwickelt sich für Britt Roth immer mehr zu einem Märchen. Nach ihrem Sieg bei der zweiten Etappe von Deutschlands U25 Springpokal im Mai, dem Gewinn der Silbermedaille bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft der Senioren im Juni sowie dem Erfolg im Nationenpreis beim CSIO3* Budapest (HUN) setzte die 24-Jährige ihrer beeindruckenden Erfolgsserie am Samstagabend die Krone auf: In Riesenbeck sicherte sie sich den Titel der Deutschen Meisterin der U25-Springreiter.

An ihrer Seite war einmal mehr der neunjährige Holsteiner-Wallach Jeffrey. Gemeinsam mit ihrer Mutter Barbara Roth, selbst erfolgreiche Springreiterin, hat Britt den Comme il Faut-Sohn über Jahre hinweg aufgebaut. Die Geduld und kontinuierliche Arbeit zahlten sich nun mit dem größten Erfolg ihrer gemeinsamen Karriere aus.

„Er ist etwas ganz Besonderes, schwärmte Roth nach ihrem Triumph. „Er weiß genau, worauf es ankommt und hat einen unglaublichen Kampfgeist. Für mich ist er einfach einzigartig.

Auch über ihre außergewöhnliche Saison zeigte sich die neue Deutsche U25-Meisterin überwältigt. „Jedes Wochenende toppt irgendwie das vorherige, sagte sie unter Freudentränen. „Ich habe gerade gar nicht die richtigen Worte dafür. Ich freue mich einfach riesig, dass alle Runden null waren und es am Ende gereicht hat. Jeffrey hat natürlich einen ganz großen Anteil an diesem Erfolg.

Bereits in der ersten Wertungsprüfung hatte sich Roth mit Platz drei in eine aussichtsreiche Position gebracht. Mit Rang zwei am zweiten Wettkampftag übernahm sie mit lediglich 0,35 Strafpunkten die Führung in der Meisterschaft. Die Entscheidung fiel schließlich am Samstagabend im Preis der Dieter-Hofmann-Stiftung, einer Springprüfung der Klasse S*** über zwei Umläufe und 1,50 Meter Höhe. Zum vierten Mal wird die Deutsche Meisterschaft der U25-Springreiter im Rahmen der Longines Global Champions Tour Etappe von Riesenbeck International ausgetragen.

Der anspruchsvolle Parcours mit seinen weiten Linien und langen Distanzen verlangte Pferden und Reitern alles ab. Die Medaillenentscheidung fiel erst mit den letzten Startern.

Magnus Schmidt musste mit dem elfjährigen Schimmel Carl Gustav, einem weiteren Sohn des Comme il Faut, im ersten Umlauf einen Abwurf hinnehmen. Mit einer fehlerfreien zweiten Runde sicherte er sich am Ende mit 5,71 Strafpunkten die Bronzemedaille.

Paul Ercken zeigte mit dem erst neunjährigen Westfalenwallach Apatche H (v. Aganix du Seigneur) am Finaltag zwei fehlerfreie Umläufe. Mit einem Endstand von 4,51 Strafpunkten war ihm die Silbermedaille nicht mehr zu nehmen.

Als Führende ging Britt Roth als letzte Reiterin in den Parcours. Nach einer weiteren fehlerfreien Runde im ersten Umlauf betrug ihr Vorsprung auf Paul Ercken mehr als einen Abwurf. Doch anstatt auf Sicherheit zu reiten, setzte die Rheinland-Pfälzerin ihre beeindruckende Serie fort. Jeffrey sprang auch im zweiten Umlauf souverän fehlerfrei und machte den Titelgewinn mit einer nahezu makellosen Bilanz perfekt.

Sören Suppert versuchte mit Can Tici seine 6,09 Strafpunkte aus den ersten beiden Wertungsprüfungen zu verteidigen. Nach einer Doppelnullrunde am Finaltag durfte das Paar sogar von einer Medaille träumen. Am Ende blieb der vierte Platz.

Beeke Carstensen saß im Sattel des jüngsten Pferdes, dem achtjährigen Savage van het Schaeck. Mit einer fehlerfreien zweiten Runde unterstrichen sie ihr großes Potenzial und verbesserten sich noch auf Rang fünf im Gesamtklassement.