Rang zwei bei der finalen Etappe in Rabat
Nur eine Woche nach der Etappe in Kairo, bei der sich das Team Riesenbeck International vorzeitig den Meisterschaftstitel in der Global Champions League sichern konnte, ging es im marokkanischen Rabat weiter. Philipp Weishaupt, Ciarán Nallon und Philipp Schulze Topphoff, die alle drei bei den Beerbaum Stables in Riesenbeck beheimatet sind, gingen bei der finalen Etappe an den Start. Obwohl die Riesenbecker mit 50 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung den Titel schon sicher hatten, war das Ziel dennoch, die Saison positiv abzuschließen und mit Rückenwind zu den Playoffs im italienischen Verona Ende November zu reisen.
Nallon und Iglesias D.V. gingen als erste für Riesenbeck an den Start. Die beiden, die erst seit etwas mehr als vier Wochen ein Team sind, absolvierten den anspruchsvollen Parcours ohne Abwurf, lediglich zwei Strafpunkte für das Überschreiten der erlaubten Zeit standen am Ende auf ihrem Konto. Weishaupt und Oreo D.R. zeigten eine souveräne Runde ohne Fehlerpunkte und so schlossen die Riesenbecker die erste Runde auf dem vierten Platz ab.
In der zweiten Runde der Top Ten wechselten die Riesenbecker die Pferde. Nallon setzte auf Christians Carado und das Paar lieferte eine fehlerfreie Runde ab. Weishaupt entschied sich in Runde zwei für Callao L und auch diese beiden blieben ohne Strafpunkte. Somit übernahm das Team zunächst die Führung. Nur die Monaco Aces schafften es ohne Strafpunkte durch beide Runden und sicherten sich somit den Sieg in der letzten Etappe der Global Champions League. Doch am Ergebnis der Gesamtwertung konnte auch das nichts mehr ändern. Die Riesenbecker bauten ihre Führung auf die Zweitplatzierten der Gesamtwertung, die Istanbul Warriors, weiter aus und feierten in Rabat nun auch offiziell den Sieg in der Meisterschaft. Im Anschluss an die letzte Etappe hielten Weishaupt und Nallon, stellvertretend für das gesamte Team Riesenbeck International, den Meisterschaftspokal in den Händen.
Ludger Beerbaum fasste die Saison zusammen: „Das war eine wirklich sehr besondere Saison! Nach einem verhaltenen Start lieferten alle Teammitglieder in unterschiedlichen Kombinationen sehr konstant Topergebnisse. Neun Podiumsplätze, davon fünf Siege, sprechen für sich. Nun gilt es, den Fokus auf die Playoffs Ende November zu richten und allmählich auch die Planungen für die nächste Saison in der bedeutendsten Teamserie im Springsport ins Auge zu fassen!“
