Bei der vierten Etappe der Global Champions League im spanischen Madrid startete der Tag vielversprechend für das Team Riesenbeck International. Ciaran Nallon, der heute von Teamchef Ludger Beerbaum nicht in der Teamwertung an den Start geschickt wurde, überzeugte mit Casalla Blue PS in der Einzelwertung und qualifizierte sich mit dem zweiten Platz für den Großen Preis am Sonntag. In der Teamwertung gingen die Brüder Maximilian und Philipp Weishaupt in den Parcours. Zuccero HV und Maximilian Weishaupt absolvierten den anspruchsvollen Parcours als erstes Paar und mussten drei Abwürfe, also zwölf Strafpunkte, in Kauf nehmen. Bereits vor dem Start von Philipp Weishaupt und Mastermind RL, die bei der letzten Etappe in Shanghai mit zwei fehlerfreien Runden überzeugen konnten, war das Team in einer schwierigen Ausgangslage, um sich noch für die zweite Runde der besten zehn Teams zu qualifizieren. Doch auch das zweite Riesenbecker Paar hatte Schwierigkeiten im großen Rasenstadion von Madrid. Zwei Stangen fielen; mit insgesamt 20 Strafpunkten hatte das Team keine Chance mehr auf den Einzug in die Top 10 und beendete die Global Champions League Etappe in Madrid auf dem 14. Platz.
Nur den Prague Lions mit dem Mexikaner Fernando Martinez Sommer und dem Belgier Thibeau Spits gelang es, zwei fehlerfreie Ritte in der ersten Runde abzuliefern. Auch in der zweiten Runde blieb Fernando Martinez Sommer fehlerfrei und seinem eingewechselten Teamkollegen, dem Belgier Niels Bruynseels, gelang ebenfalls eine souveräne Runde mit nur einem Zeitstrafpunkt. Damit sicherten sich die Prague Lions den Sieg in Madrid.
Teamchef Ludger Beerbaum nach dem Ausscheiden in der ersten Runde: „Nach dem guten Start von Ciaran und Casalla Blue PS und dem zweiten Platz in der Einzelqualifikation hatten wir große Hoffnungen für unser Team in Madrid! Der 14. Platz ist ohne Zweifel etwas enttäuschend und wir sind in der Gesamtwertung nach unserer zuletzt starken Leistung in Shanghai leider wieder abgerutscht. Dennoch werden wir versuchen, die richtigen Schlüsse aus unserer Leistung zu ziehen und bei der nächsten Etappe in Cannes stärker zurückkommen.“
